08
Ma
Training für Könner aus der Agility live
08.05.2013 21:18

Heute haben wir den Parcour von Daniel Schröder aus der Agility Live Nr. 2 als Ganzes trainiert. Der Parcour ist so anspruchsvoll, dass man ihn durchaus als Tagesseminar trainieren könnte. Ich habe den Parcour in verschiedenen Trainingsstunden gesplittet. In der engen Reithalle haben wir ab der Wippe (13) - zum Stegabgang (22) trainiert. Diesen Teil des Parcour sind die Hunde sehr schön gelaufen. Schnell haben sie verstanden, dass wir auf der rechten Seite von der 20 laufen, sie aber auf der linken Seite laufen ohne die Hürde zu nehmen und dann in den Slalom einfädeln sollen. Unsere Schwierigkeit besteht in den langen Auslegern des Reifens. Hier können wir schlecht hinter dem Reifen wechseln, da wir aufpassen müssen, dass uns die Ausleger kein Beinchen stellen. Das ist ein bisschen doof gemacht. So sahen manche Franzosen ein wenig holprig aus und die 18 konnte man nicht so elegant nehmen wie Daniel sie beschrieben hat. Die 20 und den Aufgang zur 21 machten die Hunde sehr schön. Keiner bog auf eine nahe stehende Hürde ab.

An einem anderen Trainingstag haben wir den Teil 1 - 12 trainiert. Beim 1. Lauf verschwand fast jeder Hund erstmal in den Tunnel (27) statt über die Hürde (3). Aber spätestens beim 2. Lauf wußten die Hunde, dass am Anfang nicht der Tunnel dran war. Wir Hundeführer tuen uns ein wenig schwer, wenn wir unsere Hunde in den Rücken schicken sollen (3;4). Aber alle unsere Hunde nehmen es erstaunlich gut an. Springt der Hund über die 4 heißt es gib Saures, denn nun fängt der Sprintlauf des Parcour an. Einen Franzosen hinter der 5 haben wir alle hinbekommen, aber bei einem schnellen Large Hund war es unmöglich bei der 6 eine enge Rum-Wende zu machen und sich dann schnell abzusetzen um hinter der 7 noch einen Franzosen zu schaffen. So habe ich hier, dass Zipp von der Sylvia Trkman vorgeschlagen. Man kann den Hund nach dem Franzosen bei der 5 mit Zipp über die Hürde 6 schicken. Der Hund springt eng nach links und wir können uns schon absetzen hinter dem Weitsprung. Nur so ist hier noch ein Franzose zu schaffen, um den Blick freizugeben für den Tunnel. Nicht alle unsere Hunde können ein Weg über die Hürde, was bei der 9 gefordert wird. Aber mit zwei Trainingseinheiten, wußte der Hund heute schon, was wir verlangten. Hinter der 9 muß man sicherlich den Hund ansprechen, sonst springt er zu weit und nimmt die 10 von Aussen. Nun folgt ein weiterer Sprint von der 10 zur 12.

Soweit so gut. Jede Trainingseinheit einzeln geübt, machte sehr viel Spaß, lies aber schon erahnen, wieviel Puste der ganze Parcour bedurfte.

Heute war die Krönung. Es hieß a) Parcour 1-22 zur Erinnerung und anschließend 1- 31.

Lieber Daniel!

Diesen Parcour stellst du besser zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nochmal vor. Kurz nach der Winterzeit, kurz nach dem "kleinen Hallen" Wintertraining, kurz nach dem Winterspeckanfutterzeit ist es ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Ich kam mir vor wie eine kleine Dampflok. Schnauf!

Leider nimmt der Parcour es einem sehr übel, wenn man nicht genug Kondition hat. Man muß sich Kopfmäßig sehr konzentrieren. Viele Einzelheiten behalten und gleichzeitig ordentlich sprinten um rechtzeitig am richtigen Punkt zu sein. Ich war so frei und habe mich filmen lassen. Der Lauf war in keinster Weise perfekt, mit ein bisschen mehr Kondition hätte er schon vieeeeeeel besser ausgesehen.

 

Jay Jay ist jetzt 10 Wochen bei uns. Er war jetzt ca. 8 mal mit zum Agi Training. Er durfte Teilstücke aus dem Parcour laufen.

Kommentare

Weiter geht´s
Tina

powered by Beepworld